TURN-KEY DATA CENTER
MODULARE SCHLÜSSELFERTIGE RECHENZENTREN VON E-TEC

Die modularen schlüsselfertigen Rechenzentren sind in verschiedenen Größen lieferbar und werden exakt an Ihre Anforderungen angepasst. Mit einem durchdachten, zukunftsorientierten Konzept, planen und errichten wir ein Rechenzentrum gemäß Ihren Anforderungen in Leistung und Ausstattung. Dies reduziert unnötige Schnittstellen, sorgt gleichzeitig für kalkulierbare Kosten und einen fixierten Fertigstellungstermin des Baus.

Und wenn Sie wachsen, erweitern wir Ihr Rechenzentrum.

Das E-TEC Rechenzentrum besteht im Wesentlichen aus drei Räumen. Im Serverraum sind die 19“ Schränke in einem „cold corridor“-System aufgebaut. Die Racks werden durch redundante A/B Unterverteilungen elektrisch versorgt. Im Technikraum sind die Präzisionsklimageräte, die Brandmelde- und Löschanlage sowie die Niederspannungshauptverteilung und die USV-Anlagen eingebaut. Der Server- und der Technikraum sind mit je einem Doppelboden ausgestattet. Im dritten Raum steht die Netzersatzanlage. Im Service- und Wartungsfall betreten die Servicetechniker nicht Ihren Serverraum. Sämtliche Wartungen oder eventuell nötige Reparaturen können im Technik- und Generatorraum ausführt werden.


Serverraum

Technikraum

Generatorraum

Sie haben Fragen? Wir helfen gerne! Rufen Sie uns an: +49 (0)2173 / 3941-0

  • Hohe Wirtschaftlichkeit
  • Planbare Kosten
  • Kurze Lieferzeiten
  • Optimierte Ausführung
  • In Grenzen erweiterbar
  • Verschiedene Verfügbarkeitsgrade
  • Flexibler Standort
  • Servicemöglichkeit auch ohne vor Ort sein zu müssen
  • Zertifizierung
  • 4 Basistypen mit je 6, 12, 18 oder 24 Serverschränken oder IT Equipment
  • Komplett mit USV und Notstromversorgung
  • Verfügbarkeit: einfach, redundant n+1 oder 2N
  • „cold corridor“ für Serverschränke
  • A und B Einspeisung der Serverschränke
  • Präzisionsklimatechnik
  • Brandfrüherkennung
  • Brandlöschanlage
  • Zugangskontrollen und Einbruchschutz
  • Einbruchhemmende Türen
  • Videoüberwachung
  • Fernüberwachung
  • Fernbedienung
  • Service und Wartung außerhalb des Serverraums
  • Einbruch / Diebstahl
  • Vandalismus
  • Fremdzugriff (Zutrittskontrolle)
  • Feuer (Brandfrüherkennung)
  • Netzausfälle und Netzstörungen
  • Elektromagnetischen Störfeldern
  • Staub / Schmutz
  • Sturmschäden
  • Wasser
  • Rauch

Im Detail:

Betonraumzelle

Die Betonraumzelle ist nach DIN ISO mit integrierter Auffangwanne ausgeführt. Das wärmegedämmte Flachdach ist ebenfalls aus Stahlbeton gegossen und wird schwimmend gelagert auf der Betonzelle montiert. Den oberen Abschluss bildet eine umlaufende Alu-Attikablende. Die Dachfläche wird über zwei Regenfallrohre entwässert. Die Zuleitungen für Strom, Wasser und Glasfaserkabel erfolgen von unten. Zum Einsatz kommen schallisolierte, einbruchhemmende Aluminiumtüren in Rahmenbauweise mit Queraussteifungen und umlaufender Dichtung, innen liegen- den Bändern, Türfüllung aus hoch festen Legierungen mit mechanischem Türfeststeller. Die Türkonstruktion ist nach DIN 0670 Teil 611, PEHLA geprüft. (Schlagprüfung nach IEC 68-2-62). Die Tür zum Rechenzentrum ist mit einem Obentürschließer ausgestattet. Die Außenwände sind aus Stahlbeton 100/120 mm gegossen. Die Dachfläche und Außenwände sind mit 100 mm dicker Isolierung wärmegedämmt. Die Oberfläche wird mit einem Struktur-Außenputz und RAL-Farbe nach Kundenwunsch ausgeführt. Die Eisenarmierung der einzelnen Wände und des Daches werden elektrisch miteinander verbunden. Die komplette Betonraumzelle wird geerdet. Hinsichtlich des Brandschutzes erfüllt die Betonraumzelle, als eigenständiger Brandabschnitt, die DIN Norm 4102.

Ausstattung

Die Betonraumzelle besteht aus drei Räumen: Serverraum, Technikraum und einem Raum für die Netzersatzanlage. Auf Wunsch werden alle drei Räume durch einem Flur verbunden, so dass es nur eine Außen-Eingangstür gibt. Der Server- und der Technikraum sind jeweils mit einem Doppelboden mit entsprechender Tragfähigkeit ausgerüstet. Im Technikraum sind die Klima-, Lösch-, Brandmelde-, USV- und Niederspannungshauptverteilung eingebaut. In allen Räumen sind Leuchten und Steckdosen in ausreichender Anzahl vorhanden. Zu- und Abluftöffnungen sind durch Wetterschutzgitter geschützt.

Abluft Zuluft Brandloescher Sicherheitstech Erdung

Serverraum

Im Serverraum sind die 19“ Serverschränke in einem „cold corridor“-System aufgebaut. Das System basiert auf dem Prinzip der kompletten Trennung von warmem und kaltem Luftstrom, was zu einer erheblichen Verbesserung der Kühleffizienz führt. Die Schränke werden so aufgestellt, dass ein Kaltgang entsteht, der oben durch Glaspanele geschlossen und vorne durch den Einbau von Schiebetüren abgedichtet wird, damit die kalte Luft nicht entweicht. Die kalte Luft wird aus dem Doppelboden durch Lüftungsplatten in den kalten Gang gedrückt. Die Schränke bilden so eine Einheit. Im Inneren des abgeschotteten Korridors ist der kalte Bereich, der restliche Raum ist der warme Bereich. Die Vorzüge liegen klar auf der Hand: Die Temperatur zwischen Boden und Dach der Schränke ist nahezu konstant. Die Server können an jeder beliebigen Stelle im 19“ Schrank eingebaut werden. Die Kühltemperatur kann höher gefahren oder die Leistungsdichte der Server gesteigert werden.

19“ Schränke

Die eingebauten 19“ Serverschränke mit einer Höhe von 42HE entsprechen dem gängigen Standard. Ausreichender Platz auf der Rückseite für die Steckdosenleisten mit der A und B Versorgung ist durch die Konstruktion vorgegeben. Die Abmessung der Schränke ist mit 600 mm Breite und 1000 mm Tiefe für alle gängigen Server möglich. Es ist möglich, auch 19“ Serverschränke von Ihren bevorzugten Fabrikaten in das Rechenzentrum einzubauen.

Elektrische Energieversorgung

Die gesamte Energieversorgung erfolgt im Normalfall aus dem öffentlichen Netz. Bei einem eventuellen Netzausfall wird das gesamte Rechenzentrum automatisch von einem Dieselgenerator versorgt. Während der Dieselgenerator anläuft, übernehmen die unterbrechungslos arbeitenden USV-Anlagen die Versorgung der Server und der anderen wichtigen Verbraucher wie Zutrittskontrolle, Alarmanlage, Brandmeldesystem etc. Die Server sind direkt an die USV angeschlossen. Die Klimageräte werden über den Dieselgenerator versorgt. Bei Netzwiederkehr schaltet der Dieselgenerator automatisch auf Netzbetrieb zurück. Die elektrische Versorgung der 19“ Serverschränke erfolgt einzeln von der Unterverteilung, die im Serverraum installiert ist. Jeder Schrank erhält einen eigenen überwachten, abgesicherten Stromkreis. Für jeden Schrank sind 2 CEE Steckdosen für A und B Einspeisung an den Gitterrinnen im Doppelboden montiert. An diesen Steckdosen werden die Schrank PDU´s (Steckdosenleisten) angeschlossen.

Datenverkabelung

Die Datenverkabelung wird über separat geführte Rinnen im Doppelboden zu den einzelnen Serverschränken geführt. Switche und Hubs sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Verkabelung Verkabelung

Netzersatzanlage

NEA Bielefeld (Notstromgenerator) DIN ISO 8528, Ausführungsklasse 2 Im Netzersatzanlagenraum befindet sich das Notstromaggregat, das bei einem längeren Netzausfall automatisch anspringt und die elektrische Versorgung des Rechenzentrums sicherstellt. Durch ausreichende Kraftstoffbevorratung kann dieser Notbetrieb auch über einen längeren Zeitraum z. B. 48 Stunden aufrechterhalten werden. Das Kühlwasser des Notstromaggregates wird beheizt. Die Heizung ist thermostatisch geregelt. Außerdem sind eine Frostschutzheizung, Handleuchte, Feuerlöscher, Notstromsteuerung und Hilfsantriebe eingebaut. Eine komplette Schalldämmung sorgt dafür, dass die Schallemissionen den jeweiligen Standorten entsprechen.

USV Anlagen

USV Anlagen Im Falle von Netzstörungen wird durch die ständig online arbeitende USV-Anlage sichergestellt, dass die Server mit sauberer Energie weiter versorgt werden. Als Standardausführung ist eine USV-Anlage nach EN 62040-1-2-3 mit einer verschlossenen Batterie für 15 Minuten Überbrückungszeit eingebaut. Um die Verfügbarkeit zu erhöhen, kann eine weitere USV-Anlage eingebaut werden, die dann redundant mit der ersten Anlage arbeitet. Bei Ausfall oder Wartung eines Systems übernimmt die andere Anlage die sichere Weiterversorgung. Jede USV- Anlage hat ihre eigene Batterie. Die Batterien haben gemäß Eurobat eine konstruktive Lebensdauer von bis zu 10 Jahren. Ein externer Hand- Bypass-Schalter ermöglicht die unterbrechungslose Freischaltung jeder USV-Anlage für Service und Wartung. Mitgeliefert wird eine „shut down“- und Überwachungssoftware, die bei einem längeren Stromausfall die Server sicher herunter fährt.

Doppelboden

Doppelboden Der Doppelboden im Server- und Technikraum ist mit einer Höhe von ca. 400 mm ausreichend für die Kaltluftzuführung dimensioniert. Die Doppelbodenplatten im Format 600 x 600 mm mit einer Dicke von 40 mm sind herausnehmbar und 10-5-10-8 Ω leitfähig. Die Tragfähigkeit von 1000 kg/m² ist gewährleistet. Höhere Lasten sind auf Anfrage möglich. Die Feuerwiderstandsklasse entspricht der DIN 4102.
 
 
 

Klimatisierung

Optimale klimatische Verhältnisse im Rechenzentrum sind eine Grundvoraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb mit einer hohen Verfügbarkeit. Die Klimageräte sind standardmäßig redundant ausgeführt. Durch die Sequenzsteuerung wird sichergestellt, dass die Geräte gleichmäßig belastet werden. Wichtig für eine hohe Verfügbarkeit sind, das ganzheitliche Klimatisierungskonzept und die bedarfsgerechte Auslegung der Klimaanlage. Zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Serverraum sind die Klimaanlagen mit Befeuchtung und Heizung ausgestattet. Freikühleinrichtung (optional) Ein hohes Energieeinsparpotential bieten Präzisionsklimasysteme, die kühle Außenluft für die indirekte „freie“ Kühlung des Rechenzentrums verwenden. Moderne Regelungselektronik schaltet die stromintensive Kompressorkühlung nur dann ein, wenn es wirklich notwendig ist. Dadurch werden viele Kilowatt Strom gespart.

Cooling Klimagerät Cooling Seitenkühler

Einbruchmeldeanlage, Zutrittssystem und Videoüberwachung

Das Gebäude ist standardmäßig mit einem schlüssellosen Zutrittssystem über Chipkarten ausgerüstet. Dieses wird online überwacht. Außerdem ist das Gebäude mit einer Einbruchmeldeanlage (VdS 2311, Klasse B), mit Bewegungsmeldern und Videokameras gesichert. Ein eventueller Einbruch wird über die Alarmanlagenzentrale gemeldet und kann gleichzeitig auch an einen Wachdienst geschaltet werden. Die Türen sind mit Motorblockschlössern ausgestattet. Über einen berührungslosen Leser (Schlüsselanhänger) werden die Türen freigeschaltet. Zur Notentriegelung dient ein verdeckt eingebauter Profilhalbzylinder. Dieser Vorgang wird dokumentiert und der Zutritt online überwacht.
 
Überw Alarm Sicherheitsschloss Zutritt Alarm

Brandmelde- und Löschanlagen (DIN 14675)

Löschmittel Die Brandmelde- und Löschsteuerzentrale ist modular aufgebaut und entspricht EN54-Teil 2 und 4, EN12094-1, VDE 0833 und VdS. Die Rauchmelder sind im Server- und Technikraum im Doppelboden und an der Decke montiert. Bei Erkennung eines Entstehungsbrandes durch Rauchmelder oder einer manuellen Auslösung wird ein Feueralarm generiert. Nach Ablauf der Verzögerungszeit öffnen sich die unter Druck stehenden Löschmittelflaschen. Das Löschmittel NovecTM 1230 strömt zu den Düsen und flutet löschwirksam den Schutzbereich. Das physikalisch und chemisch wirkende Löschmittel ist weder korrosiv noch elektrisch leitend, verursacht also keine Schäden an empfindlichen Bauteilen. Es entzieht der Flamme Wärme und unterbricht die Verbrennungsreaktion. (Andere Löschmittel wie Argongas etc. können auch geliefert werden.

Fernüberwachung

ERC-Compact Das System E-TEC Remote Control (ERC) besteht aus einem Sitemanager und einem Sitemonitor. An diese senden die unterschiedlichen Sensoren für Temperatur, Luftfeuchte, Bewegung, Kraftstoffmangel etc. ihre jeweiligen Zustände. Außerdem werden die Strom-, Spannungs- und Leistungswerte gemessen und übertragen. Auf diese Weise kann jeder Betriebszustand von jedem beliebigen Standort überwacht und auch gemeldet werden. ERC zeichnet sich durch eine einfache Installation aus: Es kann nachträglich eingebaut werden, die Integration von bereits vorhandenen Geräten und das Hinzufügen von weiteren Sensoren ist problemlos möglich. Das System ERC wird in das vorhandene Kundennetzwerk integriert, die Grenz- und Schwellwerte eingestellt und der Eskalationsprozess festgelegt. Eine hohe Flexibilität zeichnet dieses System aus. Hard- und Software können auf die individuelle Kundeninfrastruktur angepasst werden. Wenn definierte Grenzwerte überschritten werden, erfolgt die Benachrichtigung direkt an die dafür kompetenten und zuständigen Ansprechpartner. Die Übermittlung dieser Zustände erfolgt über frei wählbare Medien wie SMS, Fax, Intranet, Internet etc.

Service

Für die Wartung und den Service unserer schlüsselfertigen Rechenzentren steht ein Team von erfahrenen Servicetechnikern zur Verfügung. Höchste Verfügbarkeit des Rechenzentrums kann nur durch regelmäßige Überprüfung und fachmännisch ausgeführte Wartungen der Systeme garantiert werden. Wir bieten Wartungsverträge verschiedener Arten, von präventiv bis hin zum Vollservice mit 7x24h und telefonische Erreichbarkeit an.

Typen und Abmessungen der Betonvariante

Typ: Anzahl 19″ Racks oder „stand alone” – Geräte Rechenzentrum Abmessungen L x B x H
1 1 – 6 9,75 x 5,40 x 3,32 m
2 7 – 12 12,24 x 5,54 x 3,32 m
3 13 – 18 13,48 x 5,54 x 3,32 m
4 19 – 24 13,48 x 5,54 x 3,32 m
 Typ 1   Typ 2 
Typ 1 Typ 2
 Typ 3  Typ 4
Typ 3 Typ 4

 
Weitere Bautypen möglich. Auf Wunsch bauen wir lhr individuelles Rechenzentrum nach diesem Konzept in lhr vorhandenes Gebäude ein.
Technische Änderungen vorbehalten.